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Marketing & Kommunikation
10 Rules for Smart Digital Advertising.

Jen­seits ver­ne­bel­ter Debat­ten zum Thema “Digi­tale Mar­ken­füh­rung” hat Boris Lakow­ski (Grün­der der Strat­gie­be­ra­tung “Sterns­dorf, Lakow­ski & Part­ner”) für den Ver­mark­ter netpoint-media in des­sen aktu­el­ler Aus­gabe des Netpointer-Magazine 10 Punkte defi­niert, die für ihn als Anfor­de­run­gen an ein “Smart Digi­tal Adver­ti­sing” zu ver­ste­hen sind:

01. Con­text­ual: Kontext-bewusst bzgl. Wer­be­um­feld, Nut­zungs­si­tua­tion, Nut­zer, Raum, Zeit.

02. Adap­tive and Learning: Anpas­sungs­fä­hig, intui­tiv, schnell.

03. Rele­vant and Use­ful: Bedeut­sam und nützlich.

04. Per­mit­ted: Erlaubt, erwünscht und freiwillig.

05. Enter­tai­ning and Immer­sive: Unter­hal­tend und zum Ein­tau­chen ein­la­dend‚ seam­less, also naht­los, anschließend.

06. Fresh and Trans­for­ma­tive: Dif­fe­ren­zie­rend, krea­tiv, inno­va­tiv und wegweisend.

07. Inter­ac­tive and Multi-sensory: Die Mög­lich­kei­ten des Multi-Mediums nutzend.

08. Social and Enga­ging: Lädt zum Mit­ma­chen, Wei­ter­lei­ten, Tei­len, Bei­tra­gen ein.

09. Authen­tic and Con­sis­tent: Glaub­wür­dig, durch­gän­gig, kohä­rent, den Mar­ken­wer­ten entsprechend.

10. Per­va­sive: Inte­griert, ein­ge­bet­tet, Teil der Show statt stö­rend, mobil, außer­halb des Browsers.

Jeder der genann­ten Punkte ver­dient eigent­lich eine eigene, auf­merk­same Betrach­tung. Ach ja, und zu guter Letzt: — Mar­ken­füh­rung als stra­te­gi­sches Thema sollte natür­lich immer medi­en­un­ab­hän­gig gese­hen wer­den. Wie man seine Bot­schaft jedoch kon­kret über die digi­ta­len Kanäle ver­brei­tet, das ist eine Frage die für mich aktu­ell mehr Span­nung beinhal­tet, als die Grund­la­gen der Markenführung.

Für den Wildpark gefunden und aufbereitet von David Gilbert.

Marketing & Kommunikation
Six Social Media Trends for 2010.

Sechs Trends, die für das kom­men­de Jahr rele­vant sind:

1. Social media begins to look less social.
Auf­grund des immer grö­ße­ren “Rau­schen” in Social Net­works nimmt das Bedürf­nis nach Exklu­si­vi­tät zu und hyper­ak­tive Ner­ven­bolde wer­den immer öfter im News­feed “ver­bor­gen” bzw. abgeschaltet.

2. Cor­po­ra­ti­ons look to scale.
Nach ers­ten Geh­ver­su­chen mit Twit­tern und Social-Network Pro­fi­len wer­den Unter­neh­men schauen, wie sie Social Tech­no­lo­gien ein­setz­ten kön­nen, um Kos­ten zu spa­ren oder Pro­zesse effi­zi­en­ter zu gestalten.

3. Social busi­ness beco­mes serious play.
Wäh­rend bis­her von den Social Net­work Betrei­bern pri­mär Akti­vi­tät incen­ti­viert wird, wer­den immer häu­fi­ger Anreize geschaf­fen wer­den, die einen “freund­li­chen Wett­be­werb” pus­hen. Face­book Games wie Farm­ville pro­fi­tie­ren ja bereits von die­sen Anreizen.

4. Your com­pany will have a social media policy.
Im Sinne einer For­ma­li­sie­rung ist es an der Zeit, dass Orga­ni­sa­tio­nen defi­nie­ren, wie sie mit dem Thema Social Media umgehen.

5. Mobile beco­mes a social media life­line.
Da zahl­rei­che Orga­ni­sa­tion pri­vate Social Net­work Akti­vi­tä­ten wäh­rend der Arbeit ver­ban­nen, aber gleich­zei­tig immer mehr Nut­zer über ihr Smart­phone kom­for­ta­bel auf ihre Social Net­work Pro­file zugrei­fen kön­nen, wird das Phä­no­men der “Social Media Break” zuneh­men. “What used to be ciga­rette breaks could turn into “social media breaks” as long as there is a clear signal and IT isn’t looking.”

6. Sharing no lon­ger means e-mail.
Das Tei­len von Infor­ma­tio­nen und Emp­feh­lun­gen wird zur Selbst­ver­ständ­lich­keit. Social Media Opti­miza­tion von Web­sites muss eine Pflicht­auf­gabe sein.

Für den Wildpark gefunden und aufbereitet von David Gilbert.

Marketing & Kommunikation
Der Case Nike - Produkte mit dem und für das Social Web entwickeln und Kunden begeistern

Ich selbst gehöre ja nicht zu den sportlichen Menschen. Mein Motto heißt “Sport ist Mord. Breitensport ist Massenmord.” Das hält mich aber nicht davon ab, gelegentlich auch mal mit sportbegeisterten Kollegen über ihre ungesunden Obsessionen zu reden. Und das tat ich gestern mal wieder auf der Heimfahrt. Der liebe Kollege Volker hatte sich ganz frisch ein Nike SportBand (siehe hier) gekauft. Und das Teil ist wirklich cool. Ein cooles Produkt für Läufer und ein cooles Beispiel für den Einsatz von “Social Media” in Produktentwicklung und Marketing.

Simple Produkte sind die Besten
Im Kern ist SportBand ein USB-Stick mit einem winzigen Display und einem BlueTooth-Empfänger. Zusammen mit einem kleinen Sender, den man sich in die Sohle seines Jogging-Schuhs steckt, zeichnet er die eigenen Schritte beim sinnlosen Herumrennen auf. Steckt man ihn danach in den USB-Anschluß seines PCs, nimmt jener automatisch Kontakt mit der Nike-Website auf. Dort kann man sich einen Account einrichten und seine Lauf-Fortschritte aufzeichnen und hinterher bestaunen. Es gibt ein paar Listen und natürliche grafische Darstellungen.

Aber der Hammer ist die Vernetzung mit anderen Läufern: Über die Website kann ich andere Läufer - idealerweise mit ähnlichen Leistungsdaten - suchen und virtuell “gegen diese laufen”. Ich kann mich mit anderen zu Mannschaften zusammentun, die gemeinsam ihre Performance verbessern wollen. Mannschaften können gegeneinander antreten. Ich kann sehen, wie Promis (Sportler und Andere) laufen und mich mit diesen vergleichen und und und …

Das Ding ist ein Riesenerfolg. Viele Leser werden es kennen. Ich weiß nicht, wie viele Anwender es wöchentlich nutzen, aber es sind sicherlich Zigtausende oder Hunderttausende. Jeder von diesen hat eine wahnsinnig starke Aufmerksamkeit für die Marke Nike, verbindet absolut positive, starke Emotionen mit dieser Marke und ist Teil einer sich selbst stärkenden ‘Community’.

Auch Laufleistungen sind user-generated Content
Nein, das ist nicht neu. Diese Anwendung gibt es seit mindestens  2 Jahren und tatsächlich habe ich sie das erste Mal im Zusammenhang mit dem iPod gesehen - für den es auch eine wunderbare kleine App für die Protokollierung seiner eigenen Lauferfolge gibt. (Da hieß es einfach Nike+; siehe hier) Aber mir ist erst in diesem Gespräch wieder aufgefallen, wie cool das ist - und das es “Sozial Media” par excellence ist. Das ist Community. Das ist User-Generated Content. Das ist Gruppendruck und Incentivierung über öffentliche Aufmerksamkeit. Es ist einfach perfekt.

Und im Grund steckt nur eine Idee dahinter: die eigene Laufleistung unaufwendig zu messen und mich mit anderen Läufern über das Internet zu vernetzen und zu vergleichen. Alles Andere “ergibt sich” mehr oder weniger wie von selbst.

Ich weiß nicht, wer diese Idee gehabt hat, und kann nur hoffen, dass er/sie dafür ordentlich honoriert wurde.

Diese Anwendung zeigt aber nicht nur, wie man “social media” im Produktmarketing clever einsetzen kann. Sie macht auch noch einmal deutlich, wie erbärmlich die Aktivitäten vieler anderer Unternehmen auf diesem Gebiet sind.

Eine Facebook-Seite einrichten und Links zu den letzten Pressemitteilungen twittern ist keine Social-Media-Strategie. Eine sinnlose iPhone-Applikation ohne Mehrwert in den AppStore stellen, ist keine Mobile-Strategie!

Was Unternehmen aus dem Nike-Case lernen können
Natürlich hat nicht jedes Unternehmen eine ähnlich fanatische Fangemeinde wie Nike. Und vielleicht lässt sich nicht zu jeder Marke bzw. zu jedem Produkt ein ähnlich genialer Ansatz für eine Community finden, wie in diesem Fall. Aber das heißt nicht, dass man sich mit einem öden Me-too-Ansatz zufrieden geben sollte (”Wir machen jetzt auch was in Community - cool!”).

Nike legt die Latte hoch, ist aber zugleich ein schönes Beispiel und zeigt eine Menge konzeptionelle Ansätze für eine Erfolg versprechende Community:

  • Bei Aktivitäten ansetzen, die die Kunden schon heute (gerne) machen
  • Nutzenargumentation (Nutzen für Teilnehmer) entwickeln und deutlich machen
  • Vernetzung fördern
  • Positives Feedback fördern
  • Mehrwerte (für den Teilnehmer) schaffen, wenn Aktivitäten gemeinsam angegangen werden
  • Solo-Play aber nicht ausschließen
  • User-generated Content berücksichtigen
  • Was “user-generated Content” sein kann, überdenken
  • An die Eitelkeit der Menschen appellieren
  • An den Wettbewerbsgeist der Menschen appellieren
  • Weiterentwicklung der Teilnehmer ermöglichen und deutlich machen
  • Trophäen bieten
  • Sammelleidenschaft fördern und befriedigen
  • Gruppendruck erzeugen (Mannschaftsgeist fördern)
  • Celebrities/Vorbilder integrieren

Wenn ein Projekt nicht wenigstens vier oder fünf dieser Anforderungen glaubhaft erfüllt, sollte man über eine Umsetzung vielleicht noch mal nachdenken. Am Rande bemerkt: viele dieser Kriterien stammen aus den Erfolgsmerkmalen für erfolgreichen Gemeinschaftsspiele ;-) Siehe dazu auch einen älteren Artikel von mir.

Marketing & Kommunikation
Order now! Wildpark, die Printausgabe!

Druckfrisch auf den Tisch!

Das Wildpark Magazin gibt es nun auch als gedruckte Tatsachen. In halbjährlicher Erscheinungsweise legen wir ein Magazin von und über die Pixelpark Gruppe auf. Hier findet man Artikel über News. Marktentwicklung, Cases der Agenturen und vieles mehr.

Zur Bestellung des 28-seitigen Magazins einfach eine Mail mit folgenden Angaben an Gesa Martensen senden:

  • - Name
  • - Vorname
  • - Firma
  • - Strasse, Hausnummer
  • - Postleitzahl, Ort
  • - E-Mailadresse
Marketing & Kommunikation
1996 - Multimedia wird europäisch ;-)

Es war im Jahre 1996….Wir habengerade e7 gegründet. Das war das Gute an diesem Jahr. Aber 1996 schickten sich auch die Eurocats an, beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix Eurovision de la Chanson für ein wenig Zukunftsstimmung zu sorgen und sangen ein Lied vom Datenhighway und Multimedia.

eurocats-surfen-multimedia-deutsche-vorentsche1

Und hier der begnadete Text in voller Länge:

Surf! Surf! Surf! Surf!
Surf! Surf! Surf! Surf!

Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia
Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn

Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia
Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn

Komm heute nacht ins Internet
Ich warte schon auf dich
Mensch, sei ein User, geh online
Im Email triffst du mich

Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia
Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn

Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia
Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn

Und fehlen dir ein paar Megabyte
Du findest sie bei mir
Ob Interface ob Cyberspace
Ich teile gern mit dir

Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia
Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn

Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia
Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn

Mit Bits und Bytes, mit Maus und Klick
da gehen wir auf Tour
Im World Wide Web da folgen wir
heut jeder heißen Spur

Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia
Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn

Surfen Surfen durch die Welt mit Multimedia
Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn
Surfen Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn

Marketing & Kommunikation
Online-Markenführung - Ohne klares Profil keine Glaubwürdigkeit!

Da bin ich drüber gestolpert… Ein schöner Beitrag von Fridolin Dietrich, Dietrich ID Beratungsagentur für Markenführung und CI. Ist schon etwas älter, aber die Bedeutung hat nicht abgenommen - im Gegenteil!

“19.03.2008 – Werbung im Internet funktioniert – wenn sie einigen Regeln folgt: Sie muss die Identität der Marke vermitteln und Vertrauen schaffen. Natürlich muss die Markenführung in verschiedenen Medien stimmig sein. Aber Online-Werbung schöpft die interaktiven Möglichkeiten viel zu selten aus. Hier lernen Sie, was bei der Markenführung im Internet zu beachten ist.”

Hier geht es zum ganzen Artikel auf business-wissen.de