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System-Usability - Warum iTunes den Online-Musikmarkt aufrollt

Die scheinbar unaufhaltsame Erfolgsstory von Apple im Musikmarkt ist nicht wirklich schwer zu verstehen und auch nicht in einer Art “Midas-Touch’ von Steve Jobs begründet. Tatsächlich ist auch hier einmal mehr “Usability” der entscheidende Faktor. Meiner Meinung nach …

System-Usability war entscheidend für den Erfolg von iTunes
Als ich kürzlich bei SpON las, dass iTunes jetzt der größte Musikhändler in den USA geworden ist (das schließt die stationären Handelsketten ein!), musste ich mal wieder an meine alten Überlegungen zur Usability oder auch “user experience” von Systemen denken. Ich denke, genau hier liegt wirklich die Ursache für den durchschlagenden Erfolg von Apple im Online-Musikmarkt. Die Usability eines Systems ist ein weit komplexeres Thema als die eines einzelnen Stücks Hardware oder Software. Und ich befürchte, dass haben Apple’s Wettbewerber bis heute nicht wirklich durchschaut … oder sie sind nicht in der Lage, in vergleichbarer Weise auf das Gesamtsystem Einfluß zu nehmen (letzteres gilt für Microsoft sicherlich nicht).

Was ist System-Usability
Soweit die markige These. Bleibt nur noch die Frage: “Was ist die ‘Usability eines Systems’ denn bzw. was unterscheidet sie von der Usability eines Geräts oder einer Software?” ich schenke mir mal eine abstrakte Definition. Zur Beantwortung dieser Frage ist das Ökosystem von Apple ein wunderbares Beispiel:

Obwohl ich mich selbst schon schamlos als Apple-Fan bekenne, denke ich nicht, dass die aktuellen iPods die denkbar besten (oder benutzerfreundlichsten) MP3-Player sind. Genauso ist iTunes vermutlich nicht die beste Software für die Wiedergabe von Musik auf dem PC und der iTunes Store nicht der Online-Musikshop mit der besten Usability. Zumindest kann man über die Tauglichkeit all diese Einzelkomponenten lange diskutieren. …

Aber …

Das Gesamtsystem aus iPhone/iPod, iTunes und iTunes Store ist für die überwiegende Mehrheit der Zielgruppe unübertroffen einfach und bequem in der Anwendung!

Mit keiner anderen Plattform sind die Schritte von “Ich möchte beim nächsten Joggen ein bestimmtes Musikstück hören” bis zur Befriedigung dieses Bedarfs so wenige und so unkompliziert wie im iTunes-Ökosystem: ich gehe in den iTunes-Store, tippe einen Teil des Titels oder den Interpretennamen ein, klicke auf “Kaufen” neben dem gewünschten Track, und bestätige den Kauf. Dann stecke ich mein/en iPhone/iPod in den Cradle. Und eine Minute später kann ich losrennen!An keiner Stelle in diesem Prozess sind unangenehme Überraschungen zu erwarten. Alle Fragen und Anweisungen sind klar. Die Musik-Auswahl ist gigantisch. Es gibt kaum einen Titel, den ich nicht hier finden würde. Der Preis pro Track ist OK.  Die Abrechnung ist (nach der ersten Registrierung) smooth, unkompliziert und sicher. Selbst das alte DRM-System (heute haben kaum noch Tracks Kopierschutz) war so, dass ich es in 5 Jahren nie wahrgenommen habe.

Das ist “System-Usability” at its best. Mögen einzelne Komponenten kleine Schwächen haben (haben sie) - das Gesamtsystem ist unübertroffen gut.

Ich wage mal die Behauptung, dass das Einzige, was Apple davon abhält, noch schneller, noch größere Marktanteile in diesem Markt zu erobern, die Hardware-Preise sind. Manche Leute sehen beim Kauf eben nur Speicherkapazität vs. Preis.  Von der Usability her, und mehr: von der “Joy of Use” her, ist die Apple-Plattform als Gesamtsystem aber das, was nahezu alle Anwender wollen oder kommt dem zumindest am nächsten.

Und was lernen wir daraus?
Lehren aus diesem Erfolg kann (könnte) nicht nur die Musikindustrie ziehen. Für den Markterfolg ist nicht allein die Einzelkomponente (und deren Usability) verantwortlich. Oft kommt es auf das Gesamtsystem, die ganzheitliche User Experience, die alle Aspekte des Umgangs mit dem Produkt abdeckt, an. Auto- und Fashion-Industrie sind hier zum Beispiel schon recht weit. Das Einkaufserlebnis wird hier sehr bewusst geplant, umgesetzt und gesteuert. Oder - beispielsweise in der Autoindustrie - auch der After-Sales Support. Fehlen nur noch Mercedes-Tankstellen … ;-)

Selbstverständlich haben nur wenige Unternehmen die Größe und die Macht, ein Gesamtsystem wie iTunes zu erschaffen. Aber auch in kleinerem Maßstab lässt sich oft etwas machen - wenn man einen Schritt von der Komponente, dem “Produkt” zurücktritt, und sich rechtzeitig Gedanken über die System-Usability macht.

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Google Wave - Eindrücke aus der Alpha

Das Echtzeit-Web ist spätestens seit dem Erfolg von Diensten wie Twitter, FriendFeed und Facebook ein wirkliches Thema geworden und man hat sich Anfang dieses Jahres gefragt, was Google darauf antworten wird.

Dann kam Ende Mai die Ankündigung von Google Wave auf der Entwicklerkonferenz Google I/O. Google hat damit ein Projekt vorgestellt, was das Potential hat massiv Einfluss auf das Echtzeit-Web zu nehmen und welches die Szene elektrisiert hat.

Ich bin nun seit einigen Tagen in der geschlossen Developer Alpha Phase aktiv und möchte an dieser Stelle erste Eindrücke schildern und noch ein paar generelle Gedanken niederschreiben.

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iSaw das etwas andere Produkt.

Als ich heute die aktuelle Ausgabe unserer Linkos Delicadas durchforstet habe, bin ich auf ein Produkt der besonderen Art gestossen:

The power of chainsaw - re-engineerd for the desktop!

Da packe ich doch den antiquierten elektronischen Bleistiftanspitzer in die Schublade….

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Elephant Seven von Google für Website-Optimierung zertifiziert

Bielefeld, 1. Juli 2009 – Elephant Seven ist ab heute einer der ersten zertifizierten „Google Conversion Professionals“. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein neues Programm des weltweit führenden Suchmaschinen-Anbieters, das dazu beitragen soll, die Effektivität von Websites nachhaltig zu verbessern. Online-Shops können damit zum Beispiel die Quote der kaufenden Kunden oder den Umsatz pro Kunde steigern. Aber auch jede andere Website, mit der ein Unternehmen klare Ziele verfolgt, kann auf diese Ziele hin optimiert werden. Das kann zum Beispiel die Gewinnung von Abonnenten oder Community-Mitgliedern sein, aber auch die schnelle Beantwortung von Kundenanfragen.

Das Google Conversion Professional Programm (GCP) soll es Unternehmen ermöglichen, einfach und schnell qualifizierte Dienstleister zu finden, die über die entsprechende Expertise und Erfahrung verfügen. Die zertifizierten Unternehmen mussten nicht nur entsprechende Tests der Google-Experten bestehen sondern ihre Kompetenzen auch anhand bereits erfolgreich durchgeführter Optimierungsprojekte nachweisen.

„Wir freuen uns darauf, an diesem Programm von Anfang an teil zu nehmen“ sagt Markus Breuer, Geschäftsführer bei Elephant Seven Bielefeld. „Die zielorientierte Optimierung von Websites, wie wir sie schon seit Jahren bei unseren Kunden durchführen, ist damit endgültig im Mainstream angekommen. Wir erwarten hier in den kommenden Monaten und Jahren eine Vielzahl spannender Projekte. Dass dieses Thema gerade jetzt wachsende Bedeutung bekommt, ist sicherlich kein Zufall: Mit keinem anderen Instrument lässt sich der Return-On-Investment von Online-Projekten effektiver steigern.“

Stefan Tweraser, Country Director Sales bei Google Deutschland, zum selben Thema: “Die Verbesserung der Umwandlungs-Raten ist häufig eine komplexe Herausforderung, bei der es die Wirksamkeit der eingesetzten Marketingmaßnahmen, die Nutzerfreundlichkeit der Internetauftritte oder das Produkt- und Serviceangebot zu berücksichtigen gilt. Wir freuen uns sehr, das Google Conversion Professional Programm mit den zertifizierten Unternehmen zu starten, die sich mit diesen komplexen Themenfeldern bestens auskennen. Sie können unseren Werbepartnern maß-geschneiderte Beratung und praktische Hilfe bei der Identifizierung von ineffektiven Webseiten anbieten und diese Seiten gezielt ver-bes-sern. Es ist besonders in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wie diesen entscheidend, die Effizienz von Investitionen in Online-Marketing weiter zu steigern. Dieses Programm kann unseren Kunden dabei helfen, noch höhere Einnahmen aus den Online-Marketing Maßnahmen zu generieren.”

Weitere Informationen finden Sie unter www.google.de/conversion